Die E-Gitarre (Elektro Gitarre) ist ein relativ neues Instrument, aber aus der Rock und Pop Kultur sowie auch anderen Musikstilen inzwischen nicht mehr wegzudenken.

 

Die Entwicklung der E-Gitarre wurde von dem Wunsch getrieben, dem Instrument eine größere Lautstärke zu verschaffen. Das wurde notwendig, da sich die Gitarristen im Jazz mit rein akustischen Instrumenten nur schlecht gegen Bläser oder auch nur ein einzelnes Klavier durchsetzen konnten. So entwickelte sich die E-Gitarre stufenweise aus der bekannten akustischen Gitarre.

 

Die E-Gitarre hat drei Grundtypen, diese unterscheiden sich am auffälligsten in ihrer Bauweise: Es gibt Gitarren mit einem Hohlraum, die je nach Höhe der Zargen (Seitenwände) als Halb- oder Vollresonanz-Gitarren bezeichnet werden, und sogenannte Solidbodys, die aus einem oder mehreren miteinander verleimten massiven Holzklötzen bestehen.

 

Die Solidbodys Gitarren entstanden um unerwünschte Rückkopplungen der Tonabnehmer mit dem Resonanzkörper zu vermeiden.

 

Die erste in Serie angefertigte  Solidbody  E-Gitarre war 1950 die legendäre Telecaster von Leo Fender, welche heute immer noch erhältlich und auch sehr beliebt ist.

 

Revolutioniert wurde die Spielweise der E-Gitarre vor allem von Jimi Hendrix und später dann von Edward van Halen (Tapping).

 

Unzählige Musikstile der Popularmusik sind heute ohne E-Gitarre nicht mehr vorstellbar: Country, Blues, Rock und Pop, aber auch Jazz.

 

An der SuMMA haben Schülerinnen und Schüler auch die Möglichkeit in Rockbands integriert zu werden (siehe Ensembles).

 

Die Beliebtheit und Anziehungskraft der E-Gitarre ist unvermindert, und das wird auch in den nächsten Dekaden so bleiben.