Geschichte der Schule

Historische Bedeutung der Augsburger Singschule

Als am 14.07.1905 der Augsburger Stadtschulrat Max Löweneck den Volksschullehrer Albert Greiner mit der Gründung einer Singschule beauftragte, dürften beide wohl kaum die Hoffnung gehegt haben, ein Musterinstitut gesanglicher Ausbildung von Kindern und Jugendlichen zu schaffen. Vielmehr ging es ihnen zunächst einmal darum, die immer wieder zu Tage tretenden „kläglichen Resultate des Kindergesanges“ zu verbessern.

Historie

  • 1905 Geburtstag der Augsburger Singschule am 14. Juli, Stadtschulrat Dr. Max Löweneck beauftragt Albert Greiner mit der Gründung der Augsburger Singschule.
  • 1914 Albert Greiner wird hauptamtlicher Direktor der Singschule.
  • 1924 Greiner veröffentlicht sein Buch „Die Augsburger Singschule in ihrem inneren und äußeren Aufbau.“
  • 1930 Die Singschule begeht ihr 25-jähriges Jubiläum. Sie hat mittlerweile 1950 Schüler mit 49 Klassen.
  • 1933 Otto Jochum wird Direktor der Singschule als Nachfolger Albert Greiners.
  • 1939 Greiner wird zum Professor ernannt.
  • 1944 Umbenennung der Singschule in „Albert-Greiner-Singschule Augsburg“.
  • 1947 Neuaufbau der Singschule: Karl Lampart wird ihr kommissarischer Leiter.
  • 1951 Nachfolger Otto Jochums als Singschuldirektor wird Josef Lautenbacher.
  • 1965 Reinhold Lampart wird neuer Direktor der Albert-Greiner-Singschule.
  • 1978 Umbenennung in „Albert-Greiner-Sing- und Musikschule der Stadt Augsburg“.
  • 1992 Wolfgang Reß wird Direktor der Albert-Greiner-Sing- und Musikschule.
  • 2003 Umzug in die Räume des Zeughauses.
  • 2005 Die Albert-Greiner-Sing- und Musikschule feiert ihr 100-jähriges Bestehen.
  • 2010 Umbenennung der Schule in “Sing- und Musikschule Mozartstadt Augsburg“.



„So ist also die Erziehung durch Musik darum die vorzüglichste, weil Rythmus und Harmonie am tiefsten ins Innere der Seele eindringen und ihr Anstand und Anmut verleihen.“ Sokrates

Albert Greiner

Albert Greiner