Das Klavier

 

ist ein wunderbares Instrument mit sehr langer Tradition. Es hat im Laufe der Zeit viele Veränderungen erfahren, aber eines ist geblieben - seine vielfältige Einsatzbreite. 

Noch bis ins 18. Jahrhundert wurden alle Tasteninstrumente als Clavier bezeichnet, dazu gehörten Clavichorde, Cembali, Tafelklaviere, z. T. Orgel (Windclaviere). Das Wort Clavis steht im Lateinischen für "Schlüssel" oder im Mittelalter für eine mit einem Buchstaben bezeichnete Tonstufe, diese Tonbuchstaben wurden manchmal direkt auf die Tasten der Orgel geschrieben und daher konnte die Bezeichnung Clavis auf die Taste selbst übergehen. Im englischen Wort key hat sich die mehrfache Bedeutung Schlüssel, Tonstufe, Taste, Notenschlüssel bis heute erhalten.

Heute können wir auf sehr breite Palette von Klavieren zurückgreifen, angefangen bei Flügeln über Klaviere bis zu Digitalpianos. Allen gemeinsam sind die Tasten, erhebliche Unterschiede gibt es beim Anschlag, Spielgefühl und Klang. Dafür ist die Flexibilität eines Klavierspielers gefragt, sich immer wieder auf ein anderes Instrument neugierig einzulassen, da es nur wenigen weltberühmten Solisten möglich ist, eigenes Instrument zu den jeweiligen Konzerten mitzunehmen. 

Klavier hat eine wunderbare Klangbreite, die durch den Anschlag des Pianisten auf die Taste durch eine Mechanik auf die Saiten des Instrumentes übertragen wird und dadurch unendlich variiert von zarten bis zu sehr mächtigen Klängen (daher auch der manchmal benutzte Name Pianoforte). 

Klavier ist ein Harmonieinstrument, d. h. dass man auf ihm sowohl die Melodiestimme als auch gleichzeitig die Begleitung spielen kann. Das Klavier ist als Soloinstrument , Begleitinstrument für einen Solisten, Orchesterinstrument (für bestimmte Orchesterstücke mit ausgeschriebener Klavierstimme), Korrepetitionsinstrument ( z. B. als "Ersatz" für ein Orchester bei Chorproben oder für Opernsänger zur Einstudierung, wobei Klavier fähig ist, die Stimmen eines Orchesters konzentriert wiederzugeben ) einsetzbar.

Wenn man selbst Klavierspielen lernt, kann man auch im privaten Umfeld und in der Familie Musik betreiben, nicht nur solistisch, sondern auch mal vierhändig, als Begleiter von eigenem Kind oder einem Geschwister. Da das Klavierspielen eine sehr komplexe Angelegenheit ist, trainiert man Koordination, schnelles Erfassen und Reagieren, Teamfähigkeit, Vorstellungskraft, Willensstärke ( vor allem beim Üben), öffentliches Auftreten und den Umgang mit der ganz normalen Anspannung dabei ( bei Vorspielen). 

Wir würden uns freuen, Sie/Euch für das wunderbare Instrument begeistern zu können, kommen Sie/Ihr vorbei,  lassen Sie/Ihr sich/euch von einem Team erfahrener Pädagogen beraten und fangen Sie/Ihr gleich an! Das geht übrigens in jedem Alter... 

P. S. Keine Angst vor dem Instrumentenkauf, es gibt viele Möglichkeiten, einen Weg zu finden.