Violoncello

 

Das Violoncello, auch kurz Cello genannt, ist quasi der große Bruder in der Familie der Violine und wird mit dem Bogen im Sitzen zwischen den Beinen gestrichen. Seine Saiten sind gestimmt wie die Viola, klingen jedoch eine Oktave tiefer. Die Celli bilden zusammen mit dem Kontrabass das Fundament eines Orchesters. Deine Finger finden die Töne auf den Saiten ohne Bünde, dadurch wird dein Gehör schon früh trainiert.

Das Violoncello ist schon über 400 Jahre alt und wurde zunächst ohne Stachel gehalten. Es gibt heute noch einige sehr wertvolle Instrumente von Geigenbauern aus dem 17. Jahrhundert, z.B. von Amati, Stradivari oder Guarneri.

Es gibt Instrumente in verschiedenen Größen für unterschiedlich große Kinder und Hände: Das „ausgewachsene“ Cello nennt man „ganzes Cello“, von da an wird es immer kleiner: 3/4-, 1/2-, 1/4-, ja sogar 1/8-Celli gibt es.

Daher kannst du fast in jedem Alter anfangen, Violoncello zu lernen, wenn du das gerne möchtest und bereit bist, jeden Tag auf deinem Cello zu spielen. Üblicherweise beginnen die Kinder hier im Grundschulalter oder kurz danach, doch es gibt einige Lehrer, die auch mit Vorschulkindern arbeiten.

Wenn du an der SuMMA Cello lernst, hast du neben deinem Cellounterricht (allein oder in einer Gruppe) auch einen „Orchester-Termin“ in der Woche, denn die Streicher sind Orchester-Instrumente und spielen dort mit vielen gemeinsam dieselbe Stimme sogar mit exakt demselben Bogenstrich. Wir wollen das Zusammenspiel deshalb gleich von Anfang an mit üben.

Dabei erwartet dich dann eine Gruppe von anderen Streichern bei den Streicher Kids oder im Vororchester sowie Frau Augst als Orchesterleiterin, und ihr werdet gemeinsam Spiele und Lieder erfinden oder spielen. Das macht zusammen viel mehr Spaß und klingt sogar schon nach Orchester.

Wenn du dann weiter bist auf deinem Instrument, kommst du zu den "Mozartstädtern".